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WaWi als Impulsgeber der Wirtschaft

Am Freitag den 19.09.2025 herrschte in Wangen im Allgäu reges Treiben: Die erste Nacht der Wirtschaft lockte tausende Besucherinnen und Besucher an, die regionale Unternehmen und Betriebe aus nächster Nähe kennenlernen wollten. Organisiert vom Wangener Wirtschaftskreis, bot die Veranstaltung spannende Einblicke in die Vielfalt der örtlichen Wirtschaft – von Handwerksbetrieben über Industriefirmen bis hin zu Gesundheitsdienstleistern. Schon am Nachmittag füllte sich die Kreissporthalle, wo sich zahlreiche Unternehmen präsentierten und zum Mitmachen einluden. Besonders beliebt war der Stand von Heinzl Brandschutztechnik, an dem Besucher mithilfe einer VR-Brille virtuell Brände löschen konnten – ein interaktives Erlebnis, das vor allem junge Gäste begeisterte. Viele Aussteller zeigten sich zufrieden mit der Resonanz. Stuckateur Frank Mauer etwa zog ein positives Fazit und kündigte an, bei einer Neuauflage wieder dabei zu sein – auch wenn der erhoffte neue Azubi diesmal noch nicht darunter war.

Von der Messe ging es für viele weiter in die Betriebe selbst. Shuttlebusse verbanden die Standorte im Halbstundentakt, auch wenn die Beschilderung rund um die Haltestellen noch Luft nach oben ließ. Wer schließlich ankam, wurde mit spannenden Einblicken belohnt. Bei Waldner etwa konnten Besucher erleben, wie Verpackungsmaschinen entstehen, oder bei Grunwald und Bolz & Edel staunen, wie riesige Edelstahlbehälter für Brauereien oder die Pharmaindustrie gefertigt werden. Mitarbeiter erklärten geduldig Produktionsprozesse und erzählten von aktuellen Projekten und Entwicklungen – vom neuen Firmenstandort bis hin zum ersten firmeneigenen Schweißroboter, liebevoll „Hildegard“ genannt. Neben Industrie und Handwerk zeigten sich auch soziale und medizinische Einrichtungen. Das Therapiezentrum Reisinger etwa ließ Besucher in kleine Experimente eintauchen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich motorische Einschränkungen oder Schluckstörungen anfühlen können.

Bis in den späten Abend herrschte in ganz Wangen eine Mischung aus Neugier, Gesprächsfreude und Begeisterung. Viele nutzten die Gelegenheit, hinter die Werkstore zu blicken, die sonst verschlossen bleiben. „Es ist spannend zu sehen, was in unserer Region alles passiert“, war an vielen Stationen zu hören. Und wer an diesem Abend nicht überall hinkam, konnte sich mit den Worten von Marcus Eberlei vom Wirtschaftskreis trösten: „Es muss ja auch noch etwas übrig bleiben fürs nächste Mal.“